HHundeheldenVerhalten verstehen. Alltag verändern.

Vorbereitung & Verhaltenstraining

Wesenstest Niedersachsen.

Wenn ein Hund behördlich als gefährlich eingestuft wurde, geht es um mehr als eine Prüfung. Jetzt zählen Sicherheit, ein belastbares Management und ein Training, das den Alltag des Mensch-Hund-Teams nachhaltig verändert.

Nach einem Vorfall

Erst Sicherheit. Dann Veränderung.

Wurde ein Hund nach Prüfung durch die zuständige Fachbehörde als gefährlich eingestuft, ist für die weitere Haltung eine behördliche Erlaubnis erforderlich. Zu den Voraussetzungen gehört unter anderem ein erfolgreich absolvierter Wesenstest.

Für mich beginnt die Arbeit nicht erst kurz vor dem Test. Entscheidend ist, weitere kritische Situationen möglichst zu verhindern und gleichzeitig die Ursachen und Bedingungen des problematischen Verhaltens systematisch zu bearbeiten.

Hinweis: Welche Auflagen und Nachweise im konkreten Fall gelten, entscheidet die zuständige Behörde. Behördliche Vorgaben sollten deshalb immer individuell geprüft werden.

Mein Angebot

Verhaltenstraining statt Prüfungstraining.

Der Wesenstest ist ein wichtiger Termin. Das eigentliche Ziel ist jedoch ein sichereres und im Alltag besser handhabbares Mensch-Hund-Team.

01

Management

Wir entwickeln unmittelbar umsetzbare Maßnahmen, die Risiken reduzieren und kritische Situationen im Alltag planbarer machen.

  • Auslöser und Risikosituationen erfassen
  • Abstände, Wege und Begegnungen strukturieren
  • passende Sicherheitsmaßnahmen etablieren
02

Nachhaltige Veränderung

Darauf aufbauend trainieren wir neue Verhaltensmöglichkeiten und verbessern das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund.

  • Orientierung und Führbarkeit stärken
  • Alternativverhalten aufbauen
  • Belastbarkeit schrittweise erhöhen

Was auf Sie zukommen kann

Wesenstest und Sachkunde sind zwei verschiedene Dinge.

Der niedersächsische Wesenstest beurteilt den Hund und darf nur von hierfür zugelassenen Tierärztinnen und Tierärzten durchgeführt werden. Wenn ein Hund als gefährlich eingestuft wurde, muss die Halterin oder der Halter außerdem mit diesem Hund die praktische Sachkundeprüfung nach dem NHundG bestehen.

Diese praktische Sachkundeprüfung darf ich als behördlich anerkannter Prüfer abnehmen. Sie ist jedoch nicht der Wesenstest.

Mehr zur praktischen Sachkundeprüfung →

In der Beratung klären wir unter anderem

  1. welche Situationen aktuell das größte Risiko darstellen
  2. wie der Hund sicherer geführt und gemanagt werden kann
  3. welche Verhaltensänderungen realistisch trainierbar sind
  4. wie Sie sich auf typische Belastungssituationen vorbereiten
  5. was beim Wesenstest grundsätzlich auf das Team zukommen kann

Wichtige Einordnung

Wer den Wesenstest abnehmen darf.

Die Durchführung des niedersächsischen Wesenstests ist entsprechend qualifizierten und zugelassenen Tierärztinnen und Tierärzten vorbehalten. Eine aktuelle öffentlich zugängliche Liste der zugelassenen Prüfer wird auf dieser Webseite deshalb nicht verlinkt.

Häufige Fragen

Klare Abgrenzung.

Nimmt Hundehelden den Wesenstest ab?

Nein. Ich bereite Mensch-Hund-Teams vor und begleite sie mit Verhaltenstraining. Die Durchführung des niedersächsischen Wesenstests ist hierfür zugelassenen Tierärztinnen und Tierärzten vorbehalten.

Geht es im Training nur darum, den Wesenstest zu bestehen?

Nein. Im Mittelpunkt steht eine nachhaltige Verbesserung des Alltags: Risiken reduzieren, Verhalten besser managen und neue Verhaltensmöglichkeiten entwickeln. Der Wesenstest ist ein wichtiger Rahmen, aber nicht das alleinige Trainingsziel.

Kann ich die praktische Sachkundeprüfung bei Hundehelden ablegen?

Ja. Bei einem als gefährlich eingestuften Hund ist die praktische Sachkundeprüfung mit diesem Hund abzulegen. Diese Prüfung darf ich als behördlich anerkannter Sachkundeprüfer abnehmen.

Welche Auflagen gelten nach der Einstufung als gefährlicher Hund?

Das hängt vom Einzelfall und von den Anordnungen der zuständigen Behörde ab. Deshalb sollte der konkrete Bescheid immer genau geprüft werden. Im Training berücksichtigen wir die bestehenden Vorgaben und richten das Management daran aus.

Vertraulich besprechen

Je früher die Situation strukturiert wird, desto besser.

Schildern Sie kurz den Vorfall, den aktuellen Stand bei der Behörde und welche Situationen mit Ihrem Hund besonders schwierig sind.