Welpenerziehung – eine wichtige Zeit im Leben

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In der Entwicklung des jungen Hundes gibt es einen Bereich, welche in der Ethologie auch als „sensible Phase“ bezeichnet wird. In diesem Zeitraum, von ca. der dritten Woche bis zur 12. Woche oder bei einigen Rassen auch bis zur 16. Woche, kann es bei Versäumnissen zu großen Defiziten in den sozialen Verhaltensweisen oder der Anpassung an der Umwelt kommen.


Die sensible Phase ist gekennzeichnet durch eine große Umweltoffenheit gegenüber spezifischen Reizen. Die Lerndisposition ist erhöht und gemachte Erfahrungen hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Die Grundlage für das spätere Verhaltensrepertoire wird gegründet. Der Grundstein für die soziale Anpassungsfähigkeit wird gelegt. Zur Vermeidung von sozialen Fehlentwicklungen benötigen Welpen genügend Kontakte zu Artgenossen und Menschen.
Geschieht die Aufzucht des Welpen in einer reiz armen Umgebung, können Schäden durch Erfahrungsentzug, sogenannte Deprivationsschäden, folgen. Diese können ausgebildet sein als Fluchtreaktionen gegenüber Menschen, Aggressionen gegen Menschen, unzureichende Bindungsfähigkeit, Umweltunsicherheit, Schreckhaftigkeit, ständige Konflikte mit Artgenossen, Stereotypien usw.
Falls Sie unsicher sind, ob Ihr Welpe die bestmöglichen Entwicklungschancen bekommt, besuchen Sie meine Welpengruppe. Sie und Ihr Hund haben die Möglichkeit vieles zu lernen. Sie können mir Fragen stellen und eventuelle Alltagsprobleme in der Welpenerziehung mit mir besprechen. Ich freue mich auf Ihr kommen.